MDR1-Gendefekt bei Hunden

  • Bobtail, Border Collie, Langhaar-Whippet, Weisser Schweizer Schäferhund
    (Old English Sheepdog), Shetland Sheepdog, Australian Shepherd, Miniatur Australian Shepherd und viele andere.
  • Dieser Gendefekt der bei zahlreichen Hunderassen (siehe oben) verbreitet ist, kann reinerbig (homozygot) MDR1 -/-, oder mischerbig (heterozygot) MDR1+/- vorliegen.
    MDR1 intakte Hunde werden als MDR1 +/+ beschrieben.

    MDR1-/- Hunde weisen einen vollständigen Funktionsverlust des Transporters auf.
  • Darm: Aufnahme von Arzneistoffen ist erhöht
  • Leber und Niere: Ausscheidung von Arzneistoffen ist eingeschränkt
  • Blut-Hirn-Schranke: Arzneistoffe können diese Barriere leichter überwinden.
  • Fehlender Schutz der Vorläuferzellen des Blutbildenden Systems von Arzneistoffen

Quelle -Mehr Infos unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/MDR1-Defekt

Angelika mit einem Mini- Aussi Angelika mit einem Toy Australian Shepherd auf dem Arm

Hunde & Pferdekot

Auf keinen Fall sollten betroffene Hunde Pferdekot fressen, da in der Regel die Pferde alle 3 Monate eine Wurmkur bekommen und dieser eventuell einen der gefährlichen Wirkstoffe in unveränderter Form enthalten kann.