Pferdesteuer

Der Abwehrkampf geht weiterFN und ihre Verbündeten setzen sich unablässig gegen die Einführung der kommunalen Aufwandsteuer ein.

Gut sechs Jahre dauert inzwischen der Abwehrkampf der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und ihrer Verbündeten gegen die Pferdesteuer. Bislang waren die zahlreichen Aktionen des Bündnisses sehr erfolgreich. Von mehr als 300 Kommunen, die bereits über eine Pferdesteuer nachgedacht haben, haben nur drei diese tatsächlich eingeführt. In den hessischen Gemeinden Bad Sooden-Allendorf, Schlangenbad und Kirchheim wird seit mehreren Jahren eine Pferdesteuer erhoben. Zwar hatte auch Weißenborn eine entsprechende Satzung verabschiedet und die Pferdesteuer eingeführt. Im Dezember 2015 kam aber die gute Nachricht aus der nordhessischen Gemeinde: Durch einen Aufhebungsbeschluss machten die Kommunalpolitiker ihre Entscheidung wieder rückgängig. Der Grund: Der Verwaltungsaufwand stehe in keinem sinnvollen Verhältnis zum wirtschaftlichen Ertrag. Auch in der Gemeinde Tangstedt in Schleswig-Holstein zeichnete sich ab, dass Pferdehalter künftig zusätzlich belastet werden würden. Doch der Kieler Landtag beschloss ein Verbot der Pferdesteuer. 
Quelle und weite Infos unter: https://www.pferd-aktuell.de/pferdesteuer

 

Pferdeakademie und Ihre Ausbildung berut auf Vertrauen. Pferdeliebe ist schon immer etwas besonderes gewesen.

Pferdeweiden

Nur 25 Prozent aller Pferdeweiden sind optimal mit Kalk versorgt. Dies zeigt eine Auswertung der LUFA NRW von knapp 10.000 Bodenanalysen. In der Folge werden Pflanzennährstoffe für die Weidegräser schlechter verfügbar und die Bodengare (=Idealzustand fruchtbaren Bodens) beeinträchtigt. Ermittelt wird die Kalkversorgung über die Bestimmung des pH-Wertes im Boden.

Die Zielwerte sind dabei von der Bodenart abhängig. Sie liegen beispielsweise bei Sandböden zwischen 4,8 und 5,2 und bei Lehmböden zwischen 5,7 und 6,1. Nur eine optimale Kalkversorgung führt zu optimalem Gräserwachstum und einem ausgewogenen Mineralstoffgehalt im Futter.Eine mangelhafte Versorgung zeigt sich der Auswertung nach auch bei Kalium. Nur die Hälfte aller Pferdeweiden ist mit diesem wichtigen Pflanzennährstoff optimal versorgt. Ist Kalium im Mangel, führt dies zu einer verminderten Standfestigkeit und Frostresistenz des Weidegrases. Mangelsymptome sind braune bis rotbraune Flecken und absterbende Triebspitzen. In der Pferdephysiologie unterstützt Kalium die Aktivität vieler Enzyme und regelt den osmotischen Druck in den Körperzellen.
Quelle: https://www.cavallo.de/